Kundenprojekt: LegalTech
Konzept-Mockup · fiktive Klient-Daten
Eichhoff liest einen Vertrag nicht mehr in achtzig Minuten. Er sieht die rote Stelle in acht Sekunden.
STAEL ist die Contract-Lifecycle-Plattform der Wirtschaftskanzlei Hesse Kramer in Frankfurt. 124 Anwälte, M&A-Team 28, drei Generationen Vertragspraxis. Jede Klausel bekommt einen Risk-Score gegen die hauseigene 412-Klausel-Bibliothek. Hot-Klauseln leuchten rot. Notarielle eIDAS-Signatur, Hash-Verkettung, Audit nach BaFin-Empfehlung laufen mit. Bearbeitungs-Zeit fällt von 17,3 auf 14,2 Tage.
Das Problem
Managing Partner Eichhoff hat in jedem M&A-Asset-Deal die letzte Lese-Runde. Das sind achtzig Minuten pro Vertrag. Das Problem ist nicht die Zeit. Das Problem ist die Verteilung. Er liest sechzig Seiten Standard und braucht die vier Seiten, an denen ein Junior eine Klausel zu freundlich formuliert hat. Bisher fand er die vier Seiten nur durch alle sechzig.
Unser Ansatz
STAEL liest den Vertrag synchron mit dem Anwalt. Jede Klausel bekommt einen Risk-Score gegen die 412-Klausel-Bibliothek der Kanzlei. Hot-Klauseln leuchten rot. Eichhoff scrollt zur roten Stelle, prüft, akzeptiert oder überarbeitet. Die sechzig Standard-Seiten muss er nicht mehr lesen.
Das Ergebnis
Section 12.4 Liability-Cap leuchtet rot, Risk 86. Eichhoff sieht den Bibliotheks-Vorschlag rechts: Cap 30 Prozent statt 15, in 24 Vertraegen erprobt. Ein Klick, übernommen, weiter. Audit-Score 98 von 100, automatisch dokumentiert. Bearbeitungs-Zeit von 17,3 auf 14,2 Tage.
Die Ausgangslage
124 Anwälte, dritte Generation, ein Lese-Problem.
Hesse Kramer Rechtsanwälte sitzt seit 1962 in Frankfurt am Main, dritte Generation. 124 Anwälte, davon 28 im M&A-Team, Schwerpunkt Vertragsrecht für Industrie-Mandanten. Managing Partner Dr. Cornelius Eichhoff übernahm 2022 das Steuer und sah: der Engpass war nicht die Mandantenakquise, sondern die Lese-Zeit der Senior-Partner. Im Schnitt sechs Verträge pro Woche pro Partner, jeder achtzig Minuten.
Die hauseigene Klausel-Bibliothek lag als Word-Sammlung auf einem Netzwerk-Laufwerk. 412 Standard-Formulierungen, gepflegt von zwei Associates, ohne Versionsbindung. Junior-Anwälte griffen darauf zu, kopierten Klauseln in neue Verträge, manchmal modifiziert, manchmal vergessen. Eichhoff musste jeden Vertrag prüfen, ob die richtige Variante drin war.
Eichhoff hat den Brief geschrieben. Nicht an die Anwälte, sondern an SnapSite. Eine Plattform, die mit Klauseln rechnet, schrieb er. Die kennt unsere Bibliothek, die rechnet einen Risk-Score, die schlägt die richtige Variante vor und sie schreibt jeden Schritt mit für den Pruefer. Drei Monate später startete der Pilot. STAEL war geboren.
Anwalts-Dashboard · 147 offene Verträge · 3 hot, 6 mittel, 138 niedrig · Avg Bearbeitungs-Zeit 14,2 Tage
Die Lösung
Vier Layer. Ein Cockpit. Vom Risk-Score bis zur Hash-Kette.
Risk-Score pro Klausel
14 Sektions-Typen kalibriert auf die letzten 412 abgeschlossenen Verträge der Kanzlei. Jede Klausel bekommt einen Score 0 bis 100. Hot über 75 leuchtet rot, mittel zwischen 40 und 74 amber, niedrig unter 40 ruhig. Hover zeigt die Begründung mit Bibliotheks-Referenz.
Klausel-Bibliothek mit 412 Standards
14 Themen: Liability, Confidentiality, Indemnity, Termination, IP, weiter. Jede Klausel mit Verwendungs-Statistik, Sprache, Jurisdiktion. LIA-MA-DE-018 für Cap 30 Prozent ist in 24 Vertraegen gelaufen, Avg Risk 28. Eichhoff sieht: das ist die Standard-Wahl bei Norddeutsche Maschinen.
eSign nach eIDAS
Fünf Signatare pro Vertrag möglich, drei bereits unterzeichnet, einer offen, einer wartet auf Trigger. eIDAS QES via Bundesdruckerei und D-Trust. Der Anwalt schickt nicht die Datei, sondern den Link. Signatar identifiziert sich mit QES-Stick oder eID. Hash-Kette wird automatisch fortgeschrieben.
Audit-Trail nach BaFin
42 Tage Vertrags-Leben, 218 Audit-Eintraege, jeder mit Aktor, Aktion, Timestamp, IP, Geraet. Compliance-Checks gegen BaFin, GoBD, eIDAS, DSGVO laufen permanent. Score 98 von 100, weil eine GWG-Reisepass-Kopie fehlt. Export als PDF, ein Klick, bereit für den Pruefer.
Der Vertrags-Editor. Hot-Klausel rot, Vorschlag rechts, Annahme in einem Klick.
Drei Spalten. Links die Outline mit 24 Paragraphen, Risk-Dot pro Paragraph. Mitte der Vertrag, Klauseln farbig markiert. Hover auf Section 12.4 Liability-Cap zeigt den Tooltip: Risk 86 von 100, Cap zu niedrig für M&A. Rechts der Vorschlag aus der Bibliothek, 30 Prozent statt 15, plus die Historie aus 14 ähnlichen Verträgen. Eichhoff klickt akzeptieren. Vertrag aktualisiert, Audit-Eintrag geschrieben, Version hochgezählt.
Die Klausel-Bibliothek. Variable Felder als Platzhalter, ein Klick und der Vertrag steht.
412 Klauseln in 14 Themen. Liability, Confidentiality, Indemnity, Termination, IP, weiter, jede gefiltert nach Sprache, Jurisdiktion, Branche. Jede Klausel hat eine Verwendungs-Statistik. LIA-MA-DE-018 für Cap 30 Prozent ist in 24 Verträgen gelaufen, Avg Risk-Score 28. Variable Felder im Preview, Mandant und Vertragswert werden beim Einfügen automatisch ersetzt.
Bibliothek als Graph
Welche Klauseln heiraten welche.
Die Tabelle sortiert alphabetisch. Der Graph erzählt, welche Klauseln im selben Vertrag immer zusammen auftauchen. Wer Section 12.4 Liability-Cap setzt, setzt typischerweise auch De-minimis-Schwelle, W&I-Police, Garantie-Verjährung und Earn-out-Tranche. Eichhoff sieht das als Cluster, nicht als Liste. Knoten-Grösse skaliert mit Verwendung, Farbe codiert das durchschnittliche Risk.
Force-Layout · 62 Knoten · 148 Ko-Auftreten · 6 Cluster · 2.184 Verwendungen Q2 2026
Sechs Cluster
Top-Cluster Liability mit 62 Klauseln
418 Verwendungen in Q2 2026, Avg Risk 54. Garantien-Cluster Platz 2 mit 364 Verwendungen, Confidentiality Platz 3 mit 312. Die Bibliothek hat Schwerpunkte, der Graph macht sie sichtbar.
Hot-Knoten
Section 12.4 als dichtester Knoten
Klick auf den Knoten zeigt die 17 Klauseln, die mit Liability-Cap regelmässig zusammen erscheinen. Eichhoff sieht: wenn 12.4 fehlt, fehlen wahrscheinlich noch vier weitere Bausteine. Lese-Hilfe als Topologie.
Verwendungs-Ranking
NDA-DE-012 mit 38 Verträgen
Standard-NDA ist die am häufigsten gezogene Klausel der gesamten Bibliothek. De-minimis Platz 2 mit 32, Verjährung 24 Monate Platz 3 mit 29. Die Verwendung formt die Bibliothek, nicht andersrum.
eSign nach eIDAS. Caveat-Signatur auf der PDF, Audit-Log direkt darunter.
Fünf Signatare, drei bereits unterzeichnet, einer noch offen, einer wartet auf Trigger. eIDAS QES via Bundesdruckerei und D-Trust. Der Anwalt schickt nicht die Datei. Er schickt den Link, der Signatar identifiziert sich mit dem QES-Stick oder der eID. Die Hash-Kette wird automatisch fortgeschrieben. Nichts geht verloren.
Audit-Trail mit Score. Vertrags-Lebenszyklus von Erstellung bis Archiv, lückenlos.
42 Tage Vertrags-Leben, 218 Audit-Einträge, jeder mit Aktor, Aktion, Timestamp, IP, Geraet. Compliance-Checks gegen BaFin, GoBD, eIDAS, DSGVO laufen permanent. Score 98 von 100, weil eine GWG-Reisepass-Kopie fehlt. Export als PDF, ein Klick, bereit für den Prüfer. Notar-Sicht, BaFin-Sicht, Mandanten-Sicht, jede mit eigener Filterung.
Klauseln in der Bibliothek
Audit-Score, von 100
Tage Bearbeitung, vorher 17,3
Anwälte im Pilot
Technologie und Umsetzung
“Wer Vertraege liest, hat einen Job. Wer die richtige Stelle findet, hat das Honorar verdient. STAEL findet die Stelle, ich entscheide.”
Dr. Cornelius Eichhoff
Managing Partner · Hesse Kramer Rechtsanwälte Frankfurt
Deine Kanzlei verdient eine Lese-Hilfe, die die rote Stelle vor dir sieht.
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Horatiu Serban · Founder & CEO
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